Urheberrecht · Medienrecht

Medienrecht für Äußerungen, Bilder und Veröffentlichungen

Ein Online-Beitrag, eine Bewertung oder ein Pressebericht beeinträchtigt Sie oder Ihr Unternehmen? Ich prüfe Aussage, Kontext, Belege und Beteiligte und ordne ein, welche Reaktion zur konkreten Veröffentlichung passt.

Typische Situationen

Wobei ich Sie unterstützen kann

Die erste Einordnung richtet sich nach Ihrem konkreten Problem und dem Ergebnis, das Sie erreichen möchten.

Unwahre Tatsachenbehauptung

Ein Beitrag, Post oder Kommentar stellt einen überprüfbaren Vorgang falsch dar und beeinträchtigt Ihren Ruf oder den Ruf Ihres Unternehmens.

Bewertung ohne reale Grundlage

Eine Online-Bewertung enthält konkrete Vorwürfe, lässt sich keinem Vorgang zuordnen oder vermischt Tatsachen mit herabsetzender Kritik.

Foto oder Video veröffentlicht

Ihr Bildnis wird ohne erkennbare Einwilligung in sozialen Netzwerken, auf einer Website oder in einer Berichterstattung verwendet.

Presseanfrage, Bericht oder Abmahnung

Vor oder nach einer Veröffentlichung soll geprüft werden, ob Stellungnahme, Korrektur, Unterlassung oder Gegendarstellung in Betracht kommt.

Rechtliche Einordnung

Inhalt, Kontext und Wirkung gemeinsam prüfen

Im Medienrecht steht zunächst die konkrete Veröffentlichung im Mittelpunkt. Eine Tatsachenbehauptung ist grundsätzlich dem Beweis zugänglich, während eine Meinung durch Wertung geprägt ist. Viele Aussagen enthalten beides; deshalb entscheidet der vollständige Kontext und nicht ein einzelnes Schlagwort.

Persönlichkeits- und Unternehmensrechte stehen der Meinungs-, Presse-, Informations- oder Kunstfreiheit gegenüber. Bei Bildern kommen das Recht am eigenen Bild und mögliche Ausnahmen hinzu. Eine rechtliche Reaktion setzt daher eine Abwägung von Aussagegehalt, Anlass, Belegen, Reichweite und betroffenen Interessen voraus.

Autor, Redaktion, Plattform und Hostingdienst haben unterschiedliche Rollen. Möglich sind je nach Fall eine sachliche Kontaktaufnahme, eine präzise Plattformmeldung, Berichtigung, Unterlassung, Gegendarstellung oder ein gerichtliches Eilverfahren. Nicht jedes Mittel passt zu jedem Inhalt.

Prüfungsumfang

Was ich für Sie prüfe

  • Aussagegehalt und vollständigen Veröffentlichungskontext prüfen
  • Tatsachenbehauptung, Meinung und mögliche Mischformen einordnen
  • Persönlichkeits-, Unternehmens-, Bild- und Urheberrechte abgrenzen
  • Belege, Reichweite, Aktualität und fortdauernde Auffindbarkeit bewerten
  • Anspruchsgegner und passenden außergerichtlichen Weg bestimmen
  • Voraussetzungen von Unterlassung, Berichtigung und medienrechtlicher Gegendarstellung einordnen

Leistungsbereiche

Leistungsbereiche im Medienrecht

Ich prüfe die Veröffentlichung aus der Perspektive des konkreten Ziels: Inhalt korrigieren, weitere Verbreitung begrenzen, auf eine Anfrage reagieren oder eine eigene Veröffentlichung absichern.

Äußerungen und Bewertungen

Aussagegehalt, Tatsachengrundlage, Wertung, Erkennbarkeit und Kontext werden getrennt eingeordnet.

Persönlichkeits- und Unternehmensrechte

Ich prüfe, welche Beeinträchtigung vorliegt und wie sie gegenüber gegenläufigen Kommunikationsfreiheiten abzuwägen ist.

Bildnisse, Fotos und Videos

Einwilligung, gesetzliche Ausnahmen, Informationsinteresse und berechtigte Interessen bestimmen die Zulässigkeit der Veröffentlichung.

Zur Bildabmahnung

Presseanfragen und Berichte

Stellungnahmen werden am möglichen Aussagekern ausgerichtet, ohne unbeabsichtigte Zugeständnisse oder zusätzliche Angriffsflächen zu schaffen.

Plattformmeldung und Entfernung

Eine Meldung muss Inhalt, Fundstelle und rechtliche Beanstandung so genau bezeichnen, dass der Dienst sie nachvollziehbar prüfen kann.

Urheberrechtliche Überschneidungen

Bei Fotos, Texten und Videos können Veröffentlichung, Lizenz und Urheberbenennung gleichzeitig zu prüfen sein.

Zum Urheberrecht

So läuft die Zusammenarbeit

  1. 01

    Anliegen und Ziel klären

    Wir klären, welche Veröffentlichung betroffen ist, welches Ergebnis Sie erreichen möchten und ob eine Frist oder besondere Eile besteht.

  2. 02

    Sachverhalt und Unterlagen prüfen

    Ich sichere Aussage, URL, Kontext, Belege und Beteiligte und ordne die betroffenen Rechte ein.

  3. 03

    Optionen und Kosten besprechen

    Sie erhalten eine verständliche Einordnung der möglichen Reaktionen, ihrer Voraussetzungen und des wirtschaftlich sinnvollen Umfangs.

  4. 04

    Vorgehen umsetzen

    Nach Ihrer Entscheidung formuliere ich die passende Reaktion und übernehme auf Wunsch die weitere Kommunikation oder Vertretung.

Was Sie vorbereiten sollten

  • vollständige URL und Screenshots mit Datum und sichtbarem Seitenkontext
  • Wortlaut der Aussage oder veröffentlichte Bild- und Videodarstellung
  • Korrespondenz mit Autor, Redaktion, Plattform oder Hostingdienst
  • Belege, die den tatsächlichen Ablauf nachvollziehbar machen
  • Datum der ersten Kenntnis und bereits gesetzte Fristen

Häufige Fragen

Die Antworten geben eine erste Orientierung. Für die rechtliche Bewertung sind Ihr konkreter Sachverhalt und die vollständigen Unterlagen maßgeblich.

Trifft Medienrecht auf meinen Fall zu?

Medienrecht ist insbesondere betroffen, wenn Aussagen, Bewertungen, Bilder, Videos oder Presseberichte Ihre Persönlichkeits- oder Unternehmensrechte berühren. Entscheidend sind der konkrete Inhalt, der vollständige Kontext und die beteiligten Personen oder Dienste.

Was sollte ich bei einer problematischen Veröffentlichung zuerst tun?

Sichern Sie URL, Datum, vollständigen Kontext, Profil, Bilder und sichtbare Reaktionen. Nehmen Sie nicht nur einen einzelnen Ausschnitt auf und reagieren Sie nicht vorschnell, bevor Aussagegehalt, Belege und Ziel geklärt sind.

Welche Ergebnisse kommen in Betracht?

Je nach Fall kommen eine Plattformmeldung, Berichtigung, Unterlassung, Schadensersatz oder eine vorbereitete Stellungnahme in Betracht. Eine Gegendarstellung betrifft Tatsachenbehauptungen in bestimmten Presse- oder journalistisch-redaktionellen Angeboten und richtet sich nach dem jeweils anwendbaren Presse- oder Medienrecht.

Welche zeitlichen Grenzen sind wichtig?

Eine zeitnahe Prüfung ist sinnvoll, weil Inhalte weiterverbreitet werden und für gerichtlichen Eilrechtsschutz zeitliche Anforderungen gelten können. Das bedeutet nicht, dass vorschnell reagiert werden sollte: zuerst Beweise sichern, dann Anspruch und Vorgehen bestimmen.

Wie läuft die Prüfung ab und was kostet sie?

Nach der kostenfreien Passungsprüfung erhalten Sie vor einer rechtlichen Bewertung ein konkretes Angebot. Umfang und Kosten hängen besonders von Veröffentlichung, Beleglage, Zahl der Beteiligten, Frist und gewünschter Reaktion ab.

Welche Unterlagen benötigen Sie?

Wichtig sind vollständige URL, Screenshots mit Datum und Kontext, Wortlaut oder Bilddarstellung, bisherige Korrespondenz, Belege zum tatsächlichen Ablauf und Angaben zu Fristen.

Kann ich eine negative Online-Bewertung entfernen lassen?

Nicht jede negative Bewertung ist rechtswidrig. Zulässige Meinungen müssen grundsätzlich ausgehalten werden. Anders kann es bei unwahren Tatsachenbehauptungen, Schmähungen oder Bewertungen ohne tatsächlichen Erfahrungshintergrund liegen.

Muss eine Plattform einen gemeldeten Inhalt sofort löschen?

Nein. Hostingdienste müssen für mutmaßlich rechtswidrige einzelne Informationen ein elektronisches Melde- und Abhilfeverfahren bereitstellen. Eine Meldung sollte den konkreten Inhalt und die rechtliche Beanstandung präzise bezeichnen; ob gelöscht oder der Zugang gesperrt werden muss, hängt von der rechtlichen Prüfung ab.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsstand: 21. August 2026.

Standort & Erreichbarkeit

Kanzlei in Gilching bei München – vor Ort und bundesweit digital

Meine Kanzlei hat ihren Sitz in Gilching im Landkreis Starnberg, westlich von München. Ich berate Sie aus München und der Region persönlich nach Vereinbarung sowie bundesweit digital – mit einem festen Ansprechpartner vom ersten Kontakt bis zum Abschluss.

Schildern Sie mir Ihr Anliegen.

Schildern Sie Fundstelle, Kontext, Beteiligte und vorhandene Fristen. Die kostenfreie Passungsprüfung klärt, ob das Anliegen zu meinen Schwerpunkten passt und ich es übernehmen kann.

Die Anfrage begründet noch kein Mandatsverhältnis und bestätigt keine Fristübernahme.